In Form mit SikaBau

Spritzbeton, der 1914 erstmalig eingesetzt wurde, ist in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und hinsichtlich seiner Applikationseigenschaften verbessert worden. Unverändert ist, dass dieser in einem geschlossenen und überdruckfesten Schlauch oder einer Rohrleitung zur Einbaustelle gefördert und dort durch Spritzen aufgebracht wird. Durch die Wucht des Aufpralls verdichtet sich dabei der Beton – im Gegensatz zum Ortsbeton erfolgen das Einbringen und Verdichten in einem Arbeitsgang.

Grundsätzlich wird die Unterscheidung zwischen dem Trocken- sowie dem Nassspritzverfahren gemacht. Die Verfahren unterscheiden sich sowohl in der Zusammensetzung der Ausgangsmischung als auch in den Spritzmaschinen, die zum Einsatz gelangen. Beim Trockenspritzverfahren wird ein so genanntes Trockengemisch gefördert, dem das Zugabewasser mit oder ohne Beschleuniger erst an der Spritzdüse zugegeben wird. Beim Nassspritzverfahren hingegen ist das Zugabewasser bereits im Ausgangs gemisch des Spritzguts enthalten.